Arbeitsgemeinschaft Bautenserie 1948 e.V.


 

***Update am 16. November 2014 - Update "Sammlungen / Destinationen"***

Neu: Destinationen siehe unter Punkt Sammlungen
 

Der Römer in Frankfurt am Main
























































































D er Römer ist seit über 600 Jahren das Rathaus der Stadt Frankfurt am Main und mit seiner charakteristischen
Treppengiebelfassade eines ihrer Wahrzeichen. Das mittlere der ursprünglich drei eigenständigen Gebäude am Römerberg ist
das eigentliche Haus zum Römer. Unter "Römer" wird schon seit Jahrhunderten der gesamte Rathauskomplex verstanden.
Als die Verwaltung der Stadt im 14. Jahrhundert ein neues Domizil brauchte, kaufte der Rat am 11. März 1405 die beiden repräsentativen
Bürgerhäuser mit den Namen Römer und Goldener Schwan und machte sie zum Amtssitz mitten im Zentrum der damaligen Stadt,
schräg gegenüber St. Nikolai gelegen. Warum das zentrale Gebäude Römer heißt, ist unbekannt; es existieren verschiedene, sich
widersprechende Deutungen.
Seit dem Mittelalter bis zum Ende des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation 1806 Ort der meisten Königs- bzw. Kaiserwahlen
und -krönungen, ist der Römer eines der herausragendsten Gebäude der deutschen Geschichte. Trotz schwerer Zerstörungen im
Zweiten Weltkrieg und der daher vor allem im Inneren von der Nachkriegszeit geprägten Einrichtung ist er noch immer einer der
bedeutendsten gotischen Profanbauten überhaupt.
   
Die Frauenkirche in München
D er Dom zu Unserer Lieben Frau in der Münchner Altstadt, oft Frauenkirche genannt, ist Kathedralkirche des Erzbischofs von
München und Freising und gilt als das Wahrzeichen der bayrischen Landeshauptstadt. Der dreischiffige spätgotische Backsteinbau
mit umlaufendem Kapellenkranz ist 109 m lang, 40 m breit und 37 m hoch. Entgegen einer weit verbreiteten Legende, die besagt,
dass die beiden Türme mit ihren charakteristischen Hauben sich um genau einen Meter in der Höhe unterscheiden, sind diese fast gleich
hoch: der ordturm misst 98,57 Meter, der Südturm dagegen nur 98,45 Meter. Da die Stadtverwaltung im Stadtzentrum innerhalb des
Mittleren Rings keine Gebäude mit einer Höhe von über 100 Metern erlaubt, und auch außerhalb dieses Rings seit November 2004 vorläufig
keine höheren Gebäude im Stadtgebiet mehr gebaut werden dürfen, sind die Türme weithin sichtbar. Der Südturm kann bestiegen werden
und bietet einen einmaligen Blick auf München und die nahen Alpen.
   
Der Dom zu Köln
D er Kölner Dom (offizieller Name Hohe Domkirche St. Peter und Maria) ist eine römisch-katholische Kirche in Köln und die Kathedrale
des Erzbistums Köln. Die Kirchenpatrone sind Simon Petrus und Maria, die Mutter Jesu. Der Kölner Dom ist die weltweit drittgrößte
Kathedrale im gotischen Baustil (nach der Kathedrale von Sevilla und dem Mailänder Dom). Viele Kunsthistoriker sehen in ihm eine
einmalige Harmonisierung sämtlicher Bauelemente und des Schmuckwerks im Stil der spätmittelalterlich-gotischen Architektur verwirklicht.
Wichtig zum Verständnis jedoch ist die Tatsache, dass der Kölner Dom zwar im Mittelalter begonnen wurde (Gotik), jedoch nach
jahrhundertelangem Baustopp erst im 19. Jahrhundert vollendet wurde (Neugotik). Die charakteristische Doppelturmfront ist somit
weitgehend ein Werk des industrialisierten 19. Jahrhunderts. Die mittelalterliche Gotik hat nur zwei bedeutende Türme dieser
durchbrochenen Machart hervorgebracht: Straßburg und Freiburg. Alle anderen ähnlichen Türme wie z.B. Ulm oder Regensburg sind Werke
der Neugotik des 19. Jahrhunderts.
   
Das Brandenburger Tor in Berlin
D as Brandenburger Tor ist ein 26 Meter hoher, 65,5 Meter breiter und 11 Meter tiefer frühklassizistischer Natursteinbau aus
Elbsandstein. Es wurde nach dem Vorbild der Propyläen zur Akropolis in Athen gestaltet. Das Tor hat fünf Durchfahrten, von denen
die mittlere etwas breiter ist, und zwei Torhäuser. Es wird durch sechs je 15 Meter hohe dorische Säulen auf jeder Seite geprägt, die
nach ionischer Art kanneliert sind und am Fuß einen Durchmesser von 1,75 Meter haben. Bautechnisch genügen die Säulen nicht den
klassischen Vorbildern, sondern sie sind nach innen mit massivem tragenden Mauerwerk verbaut. Die Attika und die Innenseiten der
Durchfahrten sind mit Reliefs bedeckt, die unter anderem Taten des Herkules darstellen.
In den beiden Torhäusern stehen große Skulpturen des römischen Kriegsgottes Mars, der das Schwert in die Scheide steckt, und der Göttin
Minerva mit Lanze. Die Modelle der beiden Statuen stammten von Johann Gottfried Schadow aus dem Jahr 1792. Mars wurde von Carl
Friedrich Wichmann angefertigt, Minerva von Johann Daniel Meltzer. Letztere wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und zwischen 1951 und
1952 durch eine Kopie des Bildhauerkollektivs Kranolda ersetzt.
   
Das Holstentor in Lübeck
D as Holstentor („Holstein-Tor“) ist ein Stadttor, das die Innenstadt der Hansestadt Lübeck nach Westen begrenzt. Wegen seines
hohen Bekanntheitsgrades gilt es heute als Wahrzeichen der Stadt. Das spätgotische Gebäude gehört zu den Überresten der
Befestigungsanlagen der Lübecker Stadtbefestigung. Es ist neben dem Burgtor das einzige erhaltene Stadttor Lübecks.
Das Holstentor besteht aus Südturm, Nordturm und Mittelbau. Es hat vier Stockwerke, wobei das Erdgeschoss im Mittelbau entfällt, da sich
hier der Durchgang (das Tor) befindet. Die nach Westen (stadtauswärts) zeigende Seite wird als die Feldseite bezeichnet, die stadteinwärts
weisende Seite ist die Stadtseite.
Die beiden Türme und der Mittelbau scheinen von der Stadtseite gesehen eine Einheit zu sein. Zur Feldseite sind sie deutlich voneinander
abgesetzt. Die beiden Türme stehen hier halbkreisförmig vor und liegen am weitesten Punkt ihres Radius 3,5 Meter vor dem Mittelbau. Auf
den ürmen sitzt je ein kegelförmiges Dach, der Mittelbau ist von einem Giebel besetzt.